Aktuelles

Wer Nachhaltigkeit will, wählt in Ostermundigen SP!

Artikel Bantigerpost

Sie möchten, dass die Gemeinde Ostermundigen nachhaltig wird? Dann wählen Sie im Herbst die Liste der SP. Unsere Fraktion hat sich in den letzten vier Jahren stark für die Umwelt und gegen den Klimawandel eingesetzt.

Beispielsweise Hochbau: Seit ihrer Wahl vor vier Jahren arbeitet unsere Gemeinderätin Maya Weber Hadorn mit viel Herzblut daran, die Gemeindegebäude energetisch zu verbessern. Gutes Beispiel dafür sind die neu ausgeführten Kindergärten – sie verbrauchen wenig Energie und sind mit Holz gebaut.

Auch im GGR setzt sich die SP immer wieder für den Klimaschutz, die Velomobilität und den Umweltschutz ein. Dank uns setzt der Energierichtplan noch klarer auf erneuerbare Heizungen. Auch bei den Überbauungsordnungen für neue Häuser schauen wir darauf, dass sowohl für die Energie wie die Mobilität klare Vorschriften gelten. Dies ist wichtig, weil die Überbauungsordnung der beste Moment ist, um Bauherren davon zu überzeugen, dass Nachhaltigkeit zählt.

Leider sind unsere Planungsbehörden hier oft zu wenig konsequent. Schade, denn es ist einfacher, ganz früh in der Diskussion etwas zu erreichen. Im GGR ist es oft schwierig. Trotzdem gelingen uns auch da Verbesserungen. Weniger Parkplätze für Autos, dafür bessere Angebote für Velos. Oder bessere Gebäudeisolationen. Meist sind wir damit alleine unterwegs. Andere Parteien – auch die Grünliberalen – lassen uns im Regen stehen, wenn Nachhaltigkeit gegen Investoren durchgesetzt werden müsste.

Wer Nachhaltigkeit will, wählt in Ostermundigen SP!

Christian Zeyer, GGR-Mitglied

Jahresrechnung 2019: Weshalb tiefe Investitionen der Gemeinde schaden

Artikel Bantigerpost

Die Jahresrechnung 2019 von Ostermundigen schloss zwar mit einer «schwarzen Null» ab, statt einem erwarteten Defizit. Ein wichtiger Grund dafür waren geringe Investitionen. Wegen Einsprachen und Personalknappheit bei der Abteilung Hochbau (!) konnten geplante Projekte nicht realisiert werden. So mogelt Mundigen sich durch: Schwarze oder rote «Nullen» sind jeweils nur Zufällen zu verdanken. Die ausgebliebenen Investitionen müssen aber später nachgeholt werden und auch das Defizit ist somit nur in die Zukunft verschoben.

Ostermundigen hat eine schwache Investitionskraft. Schon seit langem wird notwendiger Unterhalt an gemeindeeigenen Gebäuden immer weiter aufgeschoben – bis dann teure Sanierungen nötig werden, die dann aber andere, auch nötige Investitionen verdrängen. Die Gemeinde hat also zu wenig Geld, um ihre eigene Entwicklung zu finanzieren. Das ist volkswirtschaftlich schlecht, denn daraus fliessen zu wenig Aufträge für die Wirtschaft. Vor allem aber kann Ostermundigen seiner Bevölkerung nicht die gleiche Infrastruktur bieten wie vergleichbare Gemeinden. Dies trotz höheren Steuern als in den Nachbargemeinden. Eine Steuererhöhung könnte es richten, ist aber nicht mehrheitsfähig. Aus eigener Kraft kommt Ostermundigen also nicht raus aus der finanziellen Misere. Somit bleibt nur das Zusammenspannen mit einem stärkeren Partner, nämlich die Fusion mit der Stadt Bern. Die SP Ostermundigen hat die Fusionsbestrebungen angestossen und bleibt dran!

Colette Nova, GGR-Mitglied

SP fordert sicheres Velonetz in Ostermundigen

Medienmitteilung

Im Corona-Lockdown sind viele aufs Velo umgestiegen. Die SP Ostermundigen fordert die Gemeinde auf, den Schwung zu nutzen und zeitnah in ein sicheres und attraktives Velonetz zu investieren.

Wenn viel Velo gefahren wird, nützt dies allen. Velos sind leise, erzeugen keine Abgase und brauchen wenig Platz. Zudem ist radeln gesund. Gerade Ostermundigen mit seiner stark belasteten Bernstrasse und den oft überfüllten 10er-Bussen muss dringend andere Mobilitätsformen fördern. Mit der Corona-Pandemie gewinnt der Individualverkehr mittelfristig an Bedeutung, doch der Platz bleibt begrenzt: für die Mobilität in Ostermundigen ist es entscheidend, dass nicht noch mehr Personen aufs Auto setzen.

Die SP Ostermundigen hat im Juni Velofahrerinnen und Velofahrer gebeten, Velohürden in Ostermundigen zu dokumentieren. In nur vier Wochen wurden 29 brenzlige Stellen dokumentiert. Die Karte mit den Velohürden hat die SP der Gemeinde übergeben. Zudem hat SP-Mitglied Christian Zeyer im Grossen Gemeinderat einen Vorstoss für den Veloverkehr eingereicht. Er erkundigt sich darin nach der Umsetzung der bereits 2009 angenommenen Motion zur Velostrategie. Zusammen mit SP-Gemeinderat Andreas Thomann setzt sich die SP für baldige Investitionen ins lokale Velonetz ein.

Andreas Thomann: «Lippenbekenntnisse zum Velo gibt es viele. Sobald es aber um die Umsetzung, also die Finanzierung geht, sind die Mehrheiten weg und die SP, die sich seit Jahren für ein besseres Velonetz einsetzt, wird von den Mitteparteien inkl. der Grünliberalen im Stich gelassen. Der Investitionsstau beträgt beim Tiefbau inzwischen ca. 3 Mio. Franken (Velomassnahmen inbegriffen).» Mit der Umsetzung des Trams Bern Ostermundigen und der Velohauptachse Richtung Bern werde das Velonetz in den kommenden Jahren massiv verbessert. Auch Velorouten Richtung Ittigen und Gümlingen seien in Planung, sagt Thomann. 

Lesen Sie dazu das Interview mit Andreas Thomann «Beim Tiefbau haben wir einen Investitionsstau von drei Mio CHF».

Marcel Falk, SP-Kandidat GGR

«Beim Tiefbau haben wir einen Investitionsstau von drei Mio CHF»

Lokal

Das Velo boomt, Stichwort e-bike. Und während des Corona-Lockdowns sind noch mehr Leute Velo gefahren. Obwohl die SP sich seit Jahren fürs Velo stark macht – im Juni mit einem politischen Vorstoss und der Crowd-Dokumentation von 30 Velohürden – erachten viele das Velonetz als ungenügend. Bei der Finanzierung würden die Mitteparteien jeweils zurückkrebsen und die Mehrheiten wegbrechen, erklärt der zuständige SP-Gemeinderat Andreas Thomann im Interview.

Welchen Stellenwert hat das Velo in Ostermundigen?

Andreas Thomann: Diese Frage ist für mich dreigeteilt: welchen Stellenwert hat das Velo für die Politik, die Verwaltung oder für mich persönlich? Fangen wir beim Geld, also der Politik an. Wenn es um Lippenbekenntnisse geht, finden wir immer wieder Mehrheiten in den zuständigen Gremien, die die Wichtigkeit des Velos zelebrieren. Sobald es aber um die Umsetzung, also die Finanzierung geht, sind die Mehrheiten weg und die SP, die sich seit Jahren für ein besseres Velonetz einsetzt, wird von den Mitteparteien inkl. der Grünliberalen im Stich gelassen. Geld für Investitionen wurde in den letzten Jahren jeweils im Rahmen der vom Parlament geforderten Sparübungen beim Tiefbau immer wieder zurückgestellt. Der Investitionsstau beträgt beim Tiefbau inzwischen ca. 3 Mio. Franken (Velomassnahmen inbegriffen). Die Verwaltung muss und kann nur umsetzen, was ihr die Politik vorgibt.

Mein Velo steht noch im Keller. Ich bin früher per Velo arbeiten gegangen – das habe ich aber schon lange aufgegeben, weil es mir während der Rush-Hour auf der Bernstrasse zu gefährlich ist.

Wie soll das Velonetz verbessert werden?

Das konkreteste Projekt, mit Baubeginn im August dieses Jahres, ist die Neugestaltung der Bolligenstrasse. In Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Stadt Bern bauen wir dort nebst dem Strassenbereich neue Velowege, und zwar auch E-Bike taugliche mit 2 Meter Breite. Diese Anpassung auf 2 Meter habe ich nachträglich noch eingebracht und erstaunlicherweise hat der GGR diesen Zusatzkredit bewilligt.

Was schon geplant, noch nicht umgesetzt, aber bereits bezahlt ist, ist die Sanierung der Bernstrasse im Rahmen des Baus des Trams Bern Ostermundigen. Da kommt endlich auch durchgehend ein Velostreifen beidseitig der Strasse für diejenigen Velofahrenden, die diese benutzen müssen.

Ansonsten sind Velostrecken innerhalb der Quartiere, aber auch an die Peripherie in Planung. Stichwort Velohauptachsen Bern-Ostermundigen, Ostermundigen-Ittigen im Rahmen des Anschlusses Untere Zollgasse-Kreuzweg. Ostermundigen-Gümligen kommt noch dazu und drängt sich anhand der letztjährigen Resultate der Verkehrszählung auch auf. Zusätzlich stehen an dieser Strecke eine Schulanlage und im Sommer noch das Freibad.

Wie schnell sind Fortschritte möglich? Schliesslich wurden schon vor Jahren viele Schwachstellen im Velonetz aufgedeckt, die meisten gibt es heute noch.

Die Probleme auf der Hauptachse Bernstrasse wären (nicht nur) fürs Velo längst gelöst, wenn sich die Umsetzung des Trams nicht so lange verzögert hätte. Bei grösseren Umgestaltungsmassnahmen, also inkl. der Velorouten, dauert es meiner Meinung nach extrem lange. Planung, Gesetze, der politische Prozess mit den unterschiedlichen Hürden (inkl. Einsprachen) bis hin zur Finanzierung und der Bauzeit. Wichtig sind aber die politischen Mehrheiten, die sich nicht einfach so ergeben, sondern erkämpft und geschaffen werden müssen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ostermundigen haben ja diesen Herbst – so Corona will – wieder die Möglichkeit, bei den Gemeindewahlen korrigierend einzuwirken und «Taten statt Worte» zu wählen.

Auch kurzfristig gibt es Handlungsbedarf. Wegen der Corona-Pandemie meiden viele den öV. Was unternimmt die Gemeinde, damit die EinwohnerInnen eher aufs Velo als aufs Auto umsatteln?

Dank dem jahrelangen Einsatz der SP für den ÖV in Ostermundigen gibt es heute ein vielfältiges Angebot, welches (trotz Corona) rege genutzt wird. Ich habe nicht den Eindruck, dass der ÖV hier gemieden wird.

Kurzfristig kann kaum eine Massnahme z.B. bei einem ganzen Strassenzug erfolgen, hingegen sehe ich bei lokalen Schwachstellen eher Chancen. Hier empfehle ich, den Kontakt mit der Verwaltung und den politisch Verantwortlichen nicht zu scheuen. Diese können besser und rascher klären, wer für was zuständig ist und auch was eventuell rasch umgesetzt werden kann. Anschliessend, falls nötig, soll man zusätzlich die Bevölkerung ins Boot holen. Genau dies hat die SP Ostermundigen nun gemacht; die Bevölkerung hat rund 30 Schwachstellen gemeldet, herzlichen Dank!

Das Interview führte Marcel Falk, SP Ostermundigen.

Der Gemeinderat Ostermundigen lässt Kitamitarbeitende und Eltern im Stich

Medienmitteilung

Die private Kitakette pop e poppa senkt Arbeitszeit und Löhne ihrer Mitarbeitenden. Darunter leidet die Betreuungsqualität. Die Mitarbeitenden der Kita Oberfeld lassen sich das nicht bieten und unterschreiben die Änderungskündigungen von pop e poppa nicht. Auch die Eltern wenden sich an die Gemeinde, die aus purer Marktgläubigkeit komplett hilflos reagiert.

Pop e poppa führt in Ostermundigen zwei Kitas. Die Kitakette reduziert mit einer Änderungskündigung die Wochenarbeitszeit ihrer Mitarbeitenden in der ganzen Deutschschweiz von 42 auf 40 Stunden und senkt die sowieso schon tiefen Löhne. Die gleiche Arbeit muss in kürzerer Zeit zu einem schlechteren Lohn geleistet werden. Darunter leidet die Betreuungsqualität.

Quasi gleichzeitig mit der Schlechterstellung der Mitarbeitenden hat die Kita die Elterntarife erhört. Neu gibt es also schlechtere Leistungen zu einem höheren Preis und das in einem Bereich, der für die Gesellschaft grundlegend ist: der Kinderbetreuung. Ein Jahr nach dem Frauenstreik und nach- dem man die Kitamitarbeitenden zu Corona-Zeiten als systemrelevant beklatscht und gefeiert hat – eine Ohrfeige sondergleichen.

Die Mitarbeitenden der Kita Oberfeld haben sich geweigert, die neuen Anstellungsbedingungen zu akzeptieren. Die Änderungsverträge wurden nicht unterschrieben. Die Eltern haben sich organisiert und sind an pop e poppa und an die Gemeinde gelangt, weil die Betreuung ihrer Kinder nicht gesichert ist.

Die Gespräche zwischen Gemeinde, pop e poppa, Mitarbeitenden und Eltern haben keine Fort- schritte gebracht. Pop e poppa kommt den Angestellten nicht entgegen. In ihrer Medienmitteilung von heute akzeptiert die Gemeinde, dass sich in der Kinderbetreuung in Ostermundigen sowohl die Bedingungen für die Mitarbeitenden als auch die Betreuungsqualität verschlechtern. Für Ostermundigen sind das schlechte Nachrichten. Die zuständige grünliberale Gemeinderätin bleibt aus ideologischen Gründen untätig: Der Markt mit der Umstellung auf die Betreuungsgutscheine werde schon alles richten. Sie lässt damit Kitamitarbeitende und Eltern im Stich.

Aus Sicht der SP hätte die Gemeinde pop e poppa anbieten müssen, die Trägerschaft der Kita Ober- feld zu übernehmen. Bettina Fredrich, Co-Fraktionspräsidentin SP/Grüne/Gewerkschaften spricht Klartext: «Nur in gemeindeeigenen Kitas können Löhne und Anstellungsbedingungen garantiert wer- den, welche auch ein Angebot in guter Qualität sichern.» Qualitativ guten Kitas gelingt es, ungleiche Startchancen von Kindern bereits vor der Volksschule auszugleichen. Damit leisten sie einen riesigen Bildungsbeitrag und sind wirksame Armutsprävention. Gerade in Ostermundigen ist das entscheidend.

Bettina Fredrich / Kathrin Balmer

Fusion als Chance für Ostermundigen

Artikel Bantigerpost

Die SP Ostermundigen hat vor zwei Jahren mit einer Motion im Grossen Gemeinderat die Diskussion über eine Fusion ins Rollen gebracht. Die Machbarkeitsstudie von Kooperation Bern zeigt die vielfältigen Chancen einer Fusion. Sie bringt für die Bevölkerung grössere Mitbestimmungsmöglichkeiten in der Stadtregion Bern. Aktuelle und künftige Herausforderungen wie die Digitalisierung können in einem grösseren Rahmen effizienter angegangen werden. Der finanzielle Handlungsspielraum wird grösser und die Dienstleistungen der Gemeinde umfassender. Für das Gemeindepersonal würde eine Fusion klare Verbesserungen der Anstellungsbedingungen mit sich bringen. Die SP Ostermundigen befürwortet deshalb die Aufnahme von Fusionsverhandlungen.

Die SP Ostermundigen hat zusammen mit der SP Stadt Bern aber auch Forderungen formuliert: Während einer Übergangszeit braucht es eine gesicherte Vertretung von Ostermundigen im Gemeinde- und Stadtrat. Zudem soll in Ostermundigen eine Verwaltungsniederlassung eingerichtet werden, damit die Bevölkerung alltägliche Geschäfte auch zukünftig in der Nähe erledigen kann. Im weiteren Fusionsprozess muss verhindert werden, dass Ostermundigen als Landreserve und Einzonungspotenzial für die Stadt betrachtet wird. Die SP setzt sich weiterhin für die Erhaltung der Grünräume ein.

Bettina Fredrich, Co-Fraktionspräsidentin

SP sieht Fusion als Chance für Bern, Ostermundigen und die Region

Medienmitteilung

Die SP Ostermundigen hat vor zwei Jahren mit einer Motion im Grossen Gemeinderat die Diskussion über eine Fusion ins Rollen gebracht. Die Machbarkeitsstudie von Kooperation Bern bestätigt, dass die Fusion vielfältige Chancen bietet, für Ostermundigen, für die Stadt Bern, aber auch für die ganze Region. Die SP Stadt Bern und die SP Ostermundigen befürworten deshalb gemeinsam die Aufnahme von Fusionsverhandlungen.

Bereits kurz nach dem Start des Projekts Kooperation Bern trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der SP Stadt Bern und der SP Ostermundigen zu einem Austausch. In einem intensiven Dialog wurde eine gemeinsame Position zur Fusion entwickelt. Dabei hat sich gezeigt, dass eine Fusion sowohl für die Stadt Bern als auch für Ostermundigen Vorteile bringt.

Breitere Beteiligung und Mitbestimmung der Bevölkerung

Durch die Fragmentierung der Stadtregion Bern kann ein grosser Teil der Bevölkerung in ihrem Lebens- und Arbeitsraum heute nicht oder nur teilweise mitbestimmen. Bei vielen Abstimmungen auf Gemeindeebene ist man jedoch auch dann vom Entscheid betroffen, wenn man in einer Nachbar- gemeinde lebt. Dieses Demokratiedefizit könnte durch eine Fusion verkleinert werden.

Bessere Innovations- und Zukunftsfähigkeit

Bettina Fredrich, Co-Fraktionspräsidentin SP/Grüne/Gewerkschaften im Grossen Gemeinderat von Ostermundigen, sieht sich durch die Studie bestätigt: «Sie zeigt, dass die Fusion für Ostermundigen langfristig die einzige Perspektive ist. Zudem bringt eine gemeinsame Zukunft auch für die Stadt Bern Vorteile gegenüber einem Alleingang.» Chancen bieten sich beispielsweise im Bereich der Digitalisierung oder durch eine gemeinsame Raum- und Verkehrsplanung. Edith Siegenthaler, Co-Präsidentin der SP Stadt Bern, meint dazu: «Der Verkehr und die Siedlungsentwicklung machen nicht an Gemeindegrenzen halt. Dank einer Fusion kann das Ziel einer nachhaltigeren Stadtentwicklung und stadtverträglichen Mobilität besser erreicht werden.»

Angleichung der Standards nach oben

Bei den Dienstleistungen der Gemeinde für die Bevölkerung und bei den Anstellungsbedingungen für das Personal soll bei einer Fusion die jeweils bessere bestehende Lösung auch für die andere Gemeinde gelten. «Die Übernahme der Anstellungsbedingungen würde für das Gemeindepersonal von Ostermundigen eine klare Verbesserung bedeuten, beispielswiese beim Pensionsalter» so Kathrin Balmer, Präsidentin der SP Ostermundigen.

Politische Strukturen offen diskutieren

Im Rahmen der Fusion stellt sich automatisch die Frage, wie die erweiterte Stadt politisch organisiert werden soll. Die SP sieht insbesondere Diskussionsbedarf bei der Rolle der Stadtteilorganisationen und der Stärkung der Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Erfahrungen aus anderen Fusionsprojekten zeigen, dass der Einbezug des zukünftigen Stadtteils Ostermundigen während einer Übergangszeit auch durch die Reservierung eines Gemeinderatssitzes sichergestellt werden könnte. Dies wäre bei einer Vergrösserung des Berner Gemeinderats von fünf auf sieben Mitglieder möglich.

Schreiben SP Ostermundigen an den Gemeinderat Ostermundigen
Antworten zum Fragebogen der SP Ostermundigen zuhanden Kooperation Bern

Weitere Auskünfte:

  • Edith Siegenthaler, Co-Präsidentin SP Stadt Bern: 077 405 34 21
  • Kathrin Balmer, Präsidentin SP Ostermundigen: 078 727 69 72

Grünflächen erhalten - lebendige Quartiere - Anschluss für alle

Lokal

Grünflächen erhalten - lebendige Quartiere - Anschluss für alle: die SP Ostermundigen setzt sich für ein lebenswertes Ostermundigen ein! Mit Flyern in allen Briefkästen machen wir auf unsere Anliegen aufmerksam.

GRÜNFLÄCHEN ZUBAUEN? OHNE UNS!

Bettina Fredrich: «Ostermundigen besitzt wesentliche Teile des Grüngürtels rund um Bern, zum Beispiel zwischen Dennigkofen und Gümligen. Ich setze mich für den Erhalt dieser Flächen ein: ökologisch und sozial verträglich verdichten ja, neu überbauen nein.»

Maya Weber Hadorn: «Der Grüngürtel um Ostermundigen muss erhalten bleiben! Ich setze mich dafür ein, dass dieser nicht überbaut wird – ein Zeichen für unsere nächste Generation.»

VERSCHLOSSENE TÜREN ÖFFNEN!

Bettina Fredrich: «Das Schützenhaus steht seit Jahren leer. Gleichzeitig entstehen im Oberfeld immer mehr Wohnungen. Zugunsten der Profitmaximierung wurde dabei die Möglichkeit der öffentlichen Nutzung verdrängt. Ich setze mich für lebendige Begegnungsorte und einen Treffpunkt im Quartier ein.»

Priska Zeyer: «Eine lebendige Gemeinde braucht Begegnungsräume – sonst wird sie zur Schlafstadt. Ostermundigen soll wach bleiben.»

ANSCHLUSS FÜR ALLE!

Bettina Fredrich: «Der verbesserte ÖV wird Ostermundigen prägen: Das Tram, der neue Bahnhof! Ich setzte mich dafür ein, dass auch für Velofahrerinnen und Velofahrer attraktive Wege in Ostermundigen und nach Bern zur Verfügung stehen.»

Andreas Thomann: «SP sei Dank: nicht nur ein Tram, sondern auch ein neuer Bahnhof! Der Neubau des Bahnhofs Ostermundigen kommt: Endlich ein behindertengängiger Bahnhof, damit Alle statt nur Wenige ihn benutzen können. Natürlich mit neuer Velostation und einer Unterführung mit Anschluss ans Tram und auf alle Buslinien!»

SP unterstützt Volksmotion für Quartiertreff im Oberfeld

Medienmitteilung

Die SP Ostermundigen setzt sich seit langem für Quartiertreffs ein und unterstützt die IG Lebendiges Oberfeld, die am Montag eine Volksmotion mit über 100 Unterschriften eingereicht hat:

Wir Anwohnerinnen und Anwohner des Oberfelds in Ostermundigen wünschen uns schon lange ein Quartierzentrum. Es soll allen Ostermundigerinnen und Ostermundigern offen stehen, sie sollen sich begegnen und sich kennenlernen können. Private und Vereine sollen das Quartierzentrum für ihre Aktivitäten nutzen können.

Die Gemeinde hat uns immer wieder vertröstet: Schon 1998 war auf dem San Siro ein Quartierzentrum vorgesehen. Nach langem hin und her wurde im Februar 2020 die Zentrumsfunktion aus der Überbauungsordnung San Siro gestrichen. Der Gemeinderat versprach, diese sei neu im Schützenhaus vorgesehen. Damit es nun endlich vorwärts geht, reichen wir eine Volksmotion ein.

Mit der Volksmotion verlangen wir, dass öffentliche Nutzungen im Bereich Oberfeld / SanSiro / Grube realisiert werden. Damit das nicht mehr auf die lange Bank geschoben wird, soll der Gemeinderat die nötigen Mittel im Finanzplan mit 1. Priorität aufnehmen und dem Grossen Gemeinderat ein entsprechendes Projekt vorlegen.

Mit der Unterstützung der SP Ostermundigen, die sich seit langem für dieses Anliegen einsetzt, sind innerhalb weniger Tage weit mehr als die nötigen 100 Unterschriften für die Volksmotion zusammengekommen.

Viele Bewohner*innen des Oberfelds und angrenzender Quartiere unterstützen die Motion. Sie wünschen sich einen Ort der Begegnung in ihrem Quartier.

Wir freuen uns, Sie am Montag bei der Einreichung zu sehen.

Für die IG Lebendiges Oberfeld und alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Volksmotion:
Sarah Aeschbacher und Christine Cavin

Lesen Sie auch den Artikel im Bund «Anwohner zielen aufs Schützenhaus»

Auswirkungen der Corona-Krise in Ostermundigen lindern

Medienmitteilung

Die Fraktion SP/Grüne/Gewerkschaften reicht an der ersten GGR-Sitzung nach dem Lockdown Vorstösse ein, um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Viele Menschen brauchen nun dringend Unterstützung, insbesondere Selbständigerwerbende, Armutsbetroffene, Schulabgängerinnen und Schulabgänger.

Bund und Kanton haben in der Krise rasch reagiert und helfen den Betroffenen der Corona-Krise mit verschiedenen Massnahmen. Aber einige fallen durch die Maschen. Die Gemeinden sind gefordert, diese Menschen jetzt zu unterstützen. Auch Ostermundigen muss handeln.

Viele Massnahmen lassen sich mit wenig Geld umsetzen, beispielsweise die unbürokratische Genehmigung zur Ausweitung der Aussenräume für Restaurationsbetriebe. Andere Massnahmen kosten zwar kurzfristig etwas, tragen aber langfristig dazu bei, Kosten zu sparen. Investitionen in die Integration in den Arbeitsmarkt lohnen sich immer: Für die Betroffenen, für die Wirtschaft und für die ganze Gemeinde.

Die SP Ostermundigen fordert den Gemeinderat mit Nachdruck auf, alles daran zu setzen, die Auswirkungen der Corona-Krise für die Ostermundigerinnen und Ostermundiger zu lindern.

Bettina Fredrich
Co-Fraktionspräsidentin SP/Grüne/Gewerkschaften