Aktuelles

Zum Tod von Regula Unteregger und Jeanette Buri

Aus dem Präsidium

Die SP Ostermundigen trauert um zwei langjährige, engagierte Kämpferinnen: Regula Unteregger und Jeanette Buri.

Vielen ist Regula Unteregger wahrscheinlich noch in bester Erinnerung. Sie engagierte sich zunächst während mehrerer Jahre im GGR und führte mit umsichtiger Hand die SP Sektion Ostermundigen. Im Jahre 2008 erfolgte der Sprung in den Gemeinderat, wo sie dem Departement Tiefbau und Betriebe vorstand. In diese Zeit fielen umfangreiche Arbeiten zur Verwaltungs- und Behördenreform sowie die Planung des Tramprojekts, das in einem zweiten Anlauf zu ihrer grossen Freude von den Stimmbürger*innen angenommen wurde.

Ihre pragmatische Vorgehensweise hat in all den Jahren immer wieder zu tragfähigen, zukunftsgerichteten Lösungen geführt. Sie wurde bis weit über die eigenen Parteigrenzen hinaus geschätzt, weil sie glaubwürdig und verantwortungsvoll politisierte. Mit Regula verlieren wir neben einer kompetenten Politikerin auch einen warmherzigen Menschen.

Jeanette Buri ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Davor lebte sie die letzten Jahre im Alterswohnheim Tilia Steingrüebli. Jeanette war für die SP während vieler Jahre in verschiedensten Bereichen tätig. Sie initiierte und führte die Bibliothek in Ostermundigen und konnte dabei viele Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche zum Lesen anregen und begeistern. Mit ihrem Mann Ernst stand sie bei Wind und Wetter in der Dreiecksanlage und sammelte Alu. Jeanette engagierte sich ausserdem während vieler Jahre mit Kompetenz in der Kindergarten- und Vormundschaftskommission.

Mit Jeannette verliert die SP Ostermundigen eine langjährige, treue und kompetente Kämpferin für die Anliegen der Schwächeren.

Für den Vorstand der SP Ostermundigen Thomas Werner

Leere Versprechungen bei der Altersvorsorge: AHV-Abbau 2x NEIN

Artikel Bantigerpost

Am 25.9. wird über die AHV 21 abgestimmt. Diese Reform gehört unbedingt abgelehnt! Nicht nur bedeutet sie einen starken Rentenverlust für Frauen, die ohnehin schon tiefere Renten als Männer haben, sie trifft auch wenig Verdienende am härtesten. Wer wenig verdient, kann sich keine private Altersvorsorge ansparen und ist umso mehr auf die AHV angewiesen.

Die Bürgerlichen versprachen landauf, landab, die benachteiligten Frauen nach der AHV-Abstimmung in der zweiten Säule besserzustellen. Dieses Versprechen haben sie nun schon vor der Abstimmung gebrochen, indem der Ständerat eine solche Reform soeben auf die lange Bank geschoben hat.

Ausserdem sieht die AHV eine Erhöhung der Mehrwertsteuer vor. Wir sollen also insgesamt alle mehr bezahlen, um weniger Rente zu bekommen!

Deshalb gehören beide AHV-Vorlagen am 25.9. unbedingt abgelehnt!

Jürg Schärer und Jorim Braun, SP Ostermundigen

Ortsparteien reichen Stadtklimainitiativen in Ostermundigen ein

Medienmitteilung

Mit je über 550 Unterschriften (nötig sind 400) reichen SP, Grünliberale und Grüne die beiden Stadtklima-Initiativen in Ostermundigen ein. Ostermundigen muss klimaangepasst wachsen und verdichten, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Initiativen verlangen, dass Ostermundigen Hitzeinseln im Siedlungsgebiet vorbeugt, diese mindert und auf klimagerechte Mobilität setzt.

Die Unterschriften wurden trotz Sommerferien in nur drei Monaten gesammelt. Die vielen Gespräche zeigen, dass die zunehmende Hitze viele Menschen in Ostermundigen beschäftigt. Hitzewellen sind in dicht bebauten Gebieten viel stärker als auf dem Land. Sie belasten die Bevölkerung und können für ältere oder kranke Menschen tödlich sein. Die Zwillingsinitiativen zum Stadtklima tragen dazu bei, dass sich Ostermundigen auf den Klimawandel vorbereitet: Die Klimainitiative verlangt, dass Ostermundigen mit einem Messnetz Hitzeinseln erfasst und Massnahmen trifft, sobald die Sommernächte mehr als 1,5 Grad Celsius heisser sind als auf dem Land. Zudem wird die Gemeinde verpflichtet, klimagerecht zu planen. Die Mobilitätsinitiative verlangt während zehn Jahren die Umwandlung von jährlich einem Prozent der Strassenfläche in Flächen für den öV und den Fuss- und Veloverkehr.

Gemeinden und Bauherrschaften haben viele Möglichkeiten, um Hitzeinseln zu dämpfen. Besonders kühlend wirken Bäume. Grünflächen und andere entsiegelte Flächen heizen sich weniger auf als Strassen. Zudem können sie Feuchtigkeit halten, was ebenfalls kühlt. Daneben gibt es weitere Massnahmen: Wasserflächen, Aufhellung des Strassenbelags, Fassadenbegrünung, Beschattung. Bei Planungen kann auch die lokale Windsituation berücksichtigt werden.

Bei der nachhaltigen Mobilität hat Ostermundigen einen grossen Nachholbedarf. Gerade das Velonetz ist dürftig. Mit der Ortsplanung O’mundo und verschiedenen Konzepten geht Ostermundigen in die richtige Richtung. Die Stadtklima-Initiativen sorgen dafür, dass die geplante Verdichtung den Klimawandel berücksichtigt und O’mundo konsequent klimagerecht umgesetzt wird.

Die Stadtklima-Initiativen in Ostermundigen werden von den Ortsparteien SP, Grünliberale und Grüne zusammen mit der Umweltorganisation umverkehR getragen. In Bern wurde eine ähnlich formulierte Stadtklima-Initiative am 29. August eingereicht; ebenso in Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen und Genf. In Biel und Chur laufen die Unterschriftensammlungen.

Initiativtexte: stadtklima-ostermundigen.ch

Kathrin Balmer (SP); Marcel Falk (SP); Danijel Marić Aebi (Grüne); Alex Wahli (GLP), Priska Zeyer (SP)

Nein zur Verrechnungssteuer-Vorlage

Artikel Bantigerpost

Keine Sonderrechte für Konzerne und Grossanleger!

Von der Verrechnungssteuer-Vorlage profitieren einige wenige Grosskonzerne und Grossanleger. KMU wie eine Bäckerei, ein Blumengeschäft oder eine Schreinerei hingegen nicht, weil sie sich nicht über die Ausgabe von Obligationen finanzieren. Die Abschaffung der Verrechnungssteuer fördert zudem die Steuerkriminalität und führt zu massiven Steuerausfällen von jährlich bis zu 800 Millionen Franken. Am Schluss müssen einmal mehr wir alle, die Bürgerinnen und Bürger, für die Kosten aufkommen.

  • Nur 200 Konzerne profitieren.
  • Die Abschaffung fördert die Steuerkriminalität.
  • Die Steuerausfälle werden kleingeredet.
  • Ein Grossteil fliesst ins Ausland ab.
  • Das passt in den grossen Plan: Am Schluss sollen nur noch Lohn, Rente und Konsum besteuert werden.

Karniga Puvaneswaran, Vorstandsmitglied SP Ostermundigen

Gutes Verhandlungsresultat für die Fusion

Artikel Bantigerpost

Die Fusion mit der Stadt Bern ist gut auf Kurs. Am 1.9 wurde das Verhandlungsergebnis dem Parlament GGR präsentiert. Der Gemeinderat bekam viel Lob für seine Arbeit und den Auftrag, die Verhandlungen abzuschliessen. Zu Recht: Das ausgehandelte Paket ist ausgewogen und durchdacht. Das ist nur möglich, weil beide Seiten aufeinander zugingen. Es waren Verhandlungen auf Augenhöhe. Entscheidend ist, was die Fusion den Ostermundigerinnen und Ostermundigern bringt: Bessere Dienstleistungen für weniger Steuergeld. Dies reicht von höheren Kinderbetreuungsgutscheinen über professionelle schulärztliche und schulzahnärztliche Leistungen bis zu breiterer Unterstützung in Altersfragen.

Besonders zu würdigen ist, dass die heute gut funktionierende Vereinsunterstützung weitergeführt wird. Die Gratisbenutzung der Räumlichkeiten und die finanziellen Beiträge zur Förderung des Vereinslebens sind sichergestellt. Ostermundigen bekommt als einziges Berner Quartier mit der Fusion eine Stadtteilkommission mit eigenem Budget für Kultur und Projekte in Ostermundigen. Eine fusionsbeauftragte Person präsidiert diese Kommission und stellt in der Übergangszeit die Ostermundiger Interessen gegenüber dem Stadtberner Gemeinderat sicher. Auch für das Gemeindepersonal wurden gute Lösungen erarbeitet.

Fusionsreglement und Fusionsvertrag gehen im Herbst in die Vernehmlassung. Die Bevölkerung soll sich einbringen können und wird nächstes Jahr in einer Volksabstimmung das letzte Wort haben. Das ist gut so. Die SP ist überzeugt, dass die Fusion eine grosse Chance ist, die künftigen Herausforderungen gemeinsam anzugehen und einen guten Service Public zu erhalten.

Matthias Kuert, Mitglied GGR

Umfassendere Dienstleistungen zu tieferem Preis

Medienmitteilung

Fusionsverhandlungen Bern-Ostermundigen

Die SP Ostermundigen erachtet das heute präsentierte Verhandlungsergebnis als ausgewogen und durchdacht. Der Gemeinderat Ostermundigen hat gute Lösungen für die Bevölkerung ausgehandelt. Das Entgegenkommen der Stadt Bern in wichtigen Punkten wie z. B. der Vereinsunterstützung zeigt, dass die Stadt die Ostermundiger Bedürfnisse ernst nimmt und dass die beiden Partner auf Augenhöhe verhandelt haben. Insgesamt resultieren für die Ostermundiger:innen mit dem Fusionspaket umfassendere Dienstleistungen und Unterstützungsangebote für weniger Geld.

Heute wurde aufgezeigt, welche Dienstleistungen die fusionierte Gemeinde wie abdeckt. Berner:innen und Ostermundiger:innen leben im selben städtischen Lebensraum. Die Stadt Bern ist mit ihrem Dienstleistungsangebot aber auf Grund ihrer Möglichkeiten besser auf das städtische Leben ausgerichtet. Die Ostermundiger Bevölkerung kommt mit der Fusion ebenfalls in den Genuss dieser Dienstleistungen. Besser dotierte Kinderbetreuungsgutscheine, Frühförderung, Pilotversuche mit Ganztagesschulen, Sprachkurse, Gesundheitsdienst und Schulzahnklinik, Kompetenzzentrum Alter oder Nachbarschaftshilfe sind nur einige Beispiele. Die Verkehrs- und Raumplanung kann aus einem Guss erfolgen.

Besonders zu würdigen gilt es, dass sich der Ostermundiger Gemeinderat für die Beibehaltung der heute vorbildlichen Vereinsunterstützung durch die Gemeinde stark gemacht hat. Diese ist nun auch bei einer Fusion gewährleistet. Die Stadt Bern zeigt damit, dass sie die Bedürfnisse und Bedenken aus Ostermundigen ernst nimmt. Die SP begrüsst dies sehr.

Das innovative Modell der neuen Stadtteilkommission sorgt dafür, dass für lokale Fragen eine starke Mitbestimmung vorhanden ist. Lokale Projekte und lokale Kultur können mit einem eigenen Budget unterstützt werden. Das hat Pioniercharakter und könnte auch für andere Stadtteile Schule machen.

Für die Gemeindeangestellten sind Bestandesgarantien und Entwicklungsperspektiven im Fusionsprozess zentral. Mit den bisher getätigten Schritten zeigen die Verhandlungspartner, dass sie sorgsam mit dem Personal umgehen wollen. Mit der Fusion ist generell von einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen auszugehen: Heute hat Ostermundigen starke Probleme, genügend Personal zu rekrutieren, der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet, es kommt oft zu Engpässen, Mitarbeitende sind überlastet. Mit der Fusion wird es einfacher, Personal zu rekrutieren und Engpässe zu überbrücken. Die Anstellungsbedingungen sind zudem in der Stadt Bern besser, was sie für neues Personal attraktiver macht. Das alles hat positive Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und das Dienstleistungsangebot.

Alles in allem erachtet die SP Ostermundigen das präsentierte Fusionspaket als pragmatisch und praxisorientiert. Verbesserungen werden für Ostermundigen realisiert ohne ab dem 1.1.2025 alles auf den Kopf zu stellen. Es ist damit eine gute Grundlage für eine gelingende Fusion.

Kathrin Balmer, Präsidentin SP Ostermundigen  

Matthias Kuert, GGR-Mitglied

Endlich wird die Integration von Ausländer:innen in Ostermundigen vorangetrieben!

Artikel Bantigerpost

An der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderates wurde ein Meilenstein in der Integrationspolitik erreicht: der Gemeinderat muss eine Kommission schaffen, mit Kompetenzen ausgestattet ist und die Integration von Ausländer:innen gezielt verbessern soll. Endlich schafft die Gemeinde damit ein Gremium, das entscheidende Aufgaben im Zusammenhang mit der Integration übernehmen kann.

Weiter ist erfreulich, dass der Gemeinderat damit beauftragt wurde, dem Grossen Gemeinderat eine Vorlage für die Einführung von Deutschbons zu unterbreiten. Davon sollten vor allem einkommensschwache Familien profitieren. Mit relativ kleinen Ausgaben für die Gemeinde kann für diese Leute Grosses bewirkt werden: rasche Verbesserung der Sprachkenntnisse und rasche Integration in die Arbeitswelt. Dank höheren Steuereinnahmen für unsere Gemeinde proftitieren wir alle. Unsere Fraktion SP, Grüne und Gewerkschaften bleibt dran, damit die Umsetzung rasch vorangetrieben wird.

Emsale Selmani, GGR-Mitglied

Wenn Bären schwitzen

Artikel Bantigerpost

Wer in den letzten Wochen am Bärentower vorbei kam, konnte feststellen, dass grosse Teermaschinen das letzte Fleckchen Terrain rund um den Bärentower zupflasterten. Spätestens in den kürzlichen Hitzetagen wurde jedem klar: das ist keine gute Lösung – es wird heiss!

Zwar war das Thema Hitzeentwicklung auf dem zukünftigen Bärenplatz schon in der Planungsphase ein Thema, auf das die SP Fraktion aufmerksam machte. Leider drang sie aber im GGR damals nicht durch und der Bärenplatz wurde in der heutigen Form bewilligt. Dass aber nun darum herum das Gelände in eine Teerwüste umgewandelt wird, das hätten wir uns so nie vorstellen können.

Mit einer Motion haben wir diese Woche den Gemeinderat dazu aufgefordert Abhilfe zu schaffen und von der Bauherrschaft zu verlangen, mindestens die Teerfläche zu minimieren. Die Motion wurde am Sitzungsabend dringlich erklärt und mit nur einer Gegenstimme an den Gemeinderat überwiesen.

Vorausplanen ist besser als hastig korrigieren. Damit korrigieren nicht nötig ist, haben GLP, Grüne und SP die Stadtklima-Initiativen gestartet. Diese wollen, dass der Gemeinderat den Auftrag erhält, in Zukunft Hitzeinseln schon in der Planungsphase zu verhindern. Unterschreiben Sie noch heute! Unterschriftenbögen können unter stadtklima-ostermundigen.ch oder unter dem untenstehenden QR-Code bestellt werden.

Christian Zeyer

GGR-Mitglied

Ortsparteien lancieren Stadtklimainitiativen in Ostermundigen

Medienmitteilung

Ostermundigen auf den Klimawandel vorbereiten

SP, Grünliberale und die Grünen lancieren in Ostermundigen die Stadtklima-Initiativen zusammen mit der Umweltorganisation umverkehr. Ostermundigen muss klimaangepasst wachsen und verdichten, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Initiativen verlangen, dass Ostermundigen Hitzeinseln im Siedlungsgebiet vorbeugt, diese mindert und auf klimagerechte Mobilität setzt. Nun beginnt die Unterschriftensammlung für die Initiativen.

Tagelang 40 Grad Celsius und auch nachts nie unter 20 Grad? Mit dem Klimawandel wird es auch in Ostermundigen immer häufiger brütend heiss. Hitzewellen sind in dicht bebauten Gebieten viel stärker als auf dem Land. Sie belasten die Bevölkerung und können für ältere oder kranke Menschen tödlich sein. Die Zwillingsinitiativen zum Stadtklima tragen dazu bei, dass sich Ostermundigen auf den Klimawandel vorbereitet: Die Klimainitiative verlangt, dass Ostermundigen mit einem Messnetz Hitzeinseln erfasst und Massnahmen trifft, sobald die Sommernächte mehr als 1,5 Grad Celsius heisser sind als auf dem Land. Zudem wird die Gemeinde verpflichtet, klimagerecht zu planen. Die Mobilitätsinitiative verlangt während zehn Jahren die Umwandlung von jährlich einem Prozent der Strassenfläche in Flächen für den öV und den Fuss- und Veloverkehr.

Gemeinden und Bauherrschaften haben viele Möglichkeiten, um Hitzeinseln zu dämpfen. Besonders kühlend wirken Bäume. Grünflächen und andere entsiegelte Flächen heizen sich nicht nur weniger auf als Strassen, sie können auch Feuchtigkeit halten, was ebenfalls kühlt. Daneben gibt es weitere Massnahmen: Wasserflächen, Aufhellung des Strassenbelags, Fassadenbegrünung, Beschattung. Bei Planungen kann auch die lokale Windsituation berücksichtigt werden.

Bei der nachhaltigen Mobilität hat Ostermundigen einen grossen Nachholbedarf. Gerade das Velonetz ist dürftig. Mit der Ortsplanung O’mundo und verschiedenen Konzepten geht Ostermundigen in die richtige Richtung. Die Stadtklima-Initiativen sorgen dafür, dass die geplante Verdichtung den Klimawandel berücksichtigt und O’mundo konsequent klimagerecht umgesetzt wird.

Auch in Bern und Chur werden aktuell Unterschriften für die Stadtklimainitiativen gesammelt. Bereits eingereicht wurden die Initiativen in Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen und Genf.

Initiativtexte, Unterschriftenbögen und weitere Informationen unter stadtklima-ostermundigen.ch

Marcel Falk
GGR-Mitglied und Initiativkomitee

Ja zum Transplantationsgesetz

Artikel Bantigerpost

Sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen ist unangenehm. Da verwundert es nicht, dass gemäss Umfragen 4 von 5 Personen ihre Organe spenden möchten, und dennoch nur wenige einen Spender:innenausweis haben. Im neuen Transplantationsgesetz wird deshalb im Wesentlichen eine Änderung vorgeschlagen: neu sollen im Normalfall die Organe von Verstorbenen genutzt werden können, um Leben zu retten - ausser der Verstorbene hat dies vorab explizit abgelehnt. Die Mitbestimmung der Angehörigen bleibt erhalten.

Nun gibt es hochtrabende ethische Diskussionen darüber, dass man nicht mehr Ja sagen muss, sondern eben Nein. Fakt ist erstens, dass die Wahlfreiheit erhalten bleibt. Fakt ist zweitens, dass jeden Monat in der Schweiz im Schnitt sechs Personen sterben, weil sie kein Spender:innenorgan bekommen haben. Handeln wir gemäss praktischer Ethik und stimmen wir Ja zum Transplantationsgesetz.

Marcel Falk, Mitglied GGR