Mitwirkung Rüti 1: SP Ostermundigen fordert Abgabe im Baurecht

Avatar of SP Ostermundigen SP Ostermundigen - 01. März 2021 - Medienmitteilung

Auf dem Sportplatz „Rüti 1“ entsteht mit dem Tram Bern-Ostermundigen nicht nur eine Wendeschlaufe, sondern auch eine neue Überbauung. Die SP Ostermundigen verlangt, dass die Gemeinde das Land nicht verkauft, sondern im Baurecht abgibt. Sie muss sicherstellen, dass an der perfekt mit dem öV erschlossenen Lage ein ökologisch und sozial vorbildliches Projekt realisiert wird.

Bei „Rüti 1“ handelt es sich um Land, das aus Gemeindeeigentum in private Nutzung überführt werden soll. Es liegt an einer städtebaulich kritischen Stelle zwischen der denkmalgeschützten Schulanlage Rüti und der architektonisch unkonventionellen Siedlung der Wohnbaugenossenschaft Oberfeld. Christian Zeyer, Mitglied des Grossen Gemeinderats (GGR) hält fest: „Die Gemeinde hat auf ihrem eigenen Boden viel Spielraum und eine grosse Verantwortung. Sie kann mit einem Gestaltungwettbewerb und verbindlichen Vorgaben dafür sorgen, dass ein ökologisch und sozial vorbildliches Projekt entsteht. Wir erwarten, dass die Gemeinde ihren Spielraum ausschöpft.“

Um den Boden möglichst schonend und effizient zu nutzen, sollen die beiden Baukörper näher zusammengerückt und zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Eine Überdachung der Verkehrsfläche bietet interessante und ungewöhnliche Nutzungsmöglichkeiten. Energetisch ist ein Null- oder Plusenergiestandard anzustreben und die Aussenräume müssen zur Biodiversitätsförderung beitragen. Es ist ein Verkehrskonzept vorzulegen und es braucht genügend Veloabstellplätze an einem leicht erreichbaren und wettergeschützten Ort.

Ein zentrales Anliegen der SP ist zudem, dass nun endlich Platz für eine Kita geschaffen wird und Angebote zur gemeinschaftlichen Nutzung realisiert werden, insbesondere ein Quartiertreffpunkt mit Gemeinschaftsräumen, die Privaten und Vereinen für ihre Aktivitäten zur Verfügung stehen. Wenn man verdichtet baut, darf man die Menschen nicht vergessen. Stefanie Dähler, Vizepräsidentin der SP Ostermundigen und Co-Präsidentin des Vereins „Lebendiges Oberfeld“ sagt dazu: „Lebendige Quartiere machen eine Gemeinde für alle attraktiv und lebenswert. Die Corona-Pandemie hat auch gezeigt, wie wichtig Nachbarschafshilfe ist. Damit diese funktioniert, müssen die Leute Begegnungsorte haben, wo sie sich kennen lernen können.“

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