Umfassendere Dienstleistungen zu tieferem Preis

Avatar of SP Ostermundigen SP Ostermundigen - 19. August 2022 - Medienmitteilung

Fusionsverhandlungen Bern-Ostermundigen

Die SP Ostermundigen erachtet das heute präsentierte Verhandlungsergebnis als ausgewogen und durchdacht. Der Gemeinderat Ostermundigen hat gute Lösungen für die Bevölkerung ausgehandelt. Das Entgegenkommen der Stadt Bern in wichtigen Punkten wie z. B. der Vereinsunterstützung zeigt, dass die Stadt die Ostermundiger Bedürfnisse ernst nimmt und dass die beiden Partner auf Augenhöhe verhandelt haben. Insgesamt resultieren für die Ostermundiger:innen mit dem Fusionspaket umfassendere Dienstleistungen und Unterstützungsangebote für weniger Geld.

Heute wurde aufgezeigt, welche Dienstleistungen die fusionierte Gemeinde wie abdeckt. Berner:innen und Ostermundiger:innen leben im selben städtischen Lebensraum. Die Stadt Bern ist mit ihrem Dienstleistungsangebot aber auf Grund ihrer Möglichkeiten besser auf das städtische Leben ausgerichtet. Die Ostermundiger Bevölkerung kommt mit der Fusion ebenfalls in den Genuss dieser Dienstleistungen. Besser dotierte Kinderbetreuungsgutscheine, Frühförderung, Pilotversuche mit Ganztagesschulen, Sprachkurse, Gesundheitsdienst und Schulzahnklinik, Kompetenzzentrum Alter oder Nachbarschaftshilfe sind nur einige Beispiele. Die Verkehrs- und Raumplanung kann aus einem Guss erfolgen.

Besonders zu würdigen gilt es, dass sich der Ostermundiger Gemeinderat für die Beibehaltung der heute vorbildlichen Vereinsunterstützung durch die Gemeinde stark gemacht hat. Diese ist nun auch bei einer Fusion gewährleistet. Die Stadt Bern zeigt damit, dass sie die Bedürfnisse und Bedenken aus Ostermundigen ernst nimmt. Die SP begrüsst dies sehr.

Das innovative Modell der neuen Stadtteilkommission sorgt dafür, dass für lokale Fragen eine starke Mitbestimmung vorhanden ist. Lokale Projekte und lokale Kultur können mit einem eigenen Budget unterstützt werden. Das hat Pioniercharakter und könnte auch für andere Stadtteile Schule machen.

Für die Gemeindeangestellten sind Bestandesgarantien und Entwicklungsperspektiven im Fusionsprozess zentral. Mit den bisher getätigten Schritten zeigen die Verhandlungspartner, dass sie sorgsam mit dem Personal umgehen wollen. Mit der Fusion ist generell von einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen auszugehen: Heute hat Ostermundigen starke Probleme, genügend Personal zu rekrutieren, der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet, es kommt oft zu Engpässen, Mitarbeitende sind überlastet. Mit der Fusion wird es einfacher, Personal zu rekrutieren und Engpässe zu überbrücken. Die Anstellungsbedingungen sind zudem in der Stadt Bern besser, was sie für neues Personal attraktiver macht. Das alles hat positive Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und das Dienstleistungsangebot.

Alles in allem erachtet die SP Ostermundigen das präsentierte Fusionspaket als pragmatisch und praxisorientiert. Verbesserungen werden für Ostermundigen realisiert ohne ab dem 1.1.2025 alles auf den Kopf zu stellen. Es ist damit eine gute Grundlage für eine gelingende Fusion.

Kathrin Balmer, Präsidentin SP Ostermundigen  

Matthias Kuert, GGR-Mitglied

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